Auf einen Blick

Texte, Bilder und Einstellungen liegen nicht alle am selben Ort.

WordPress setzt mehrere Teile zusammen

Die sichtbare Seite entsteht aus Programmdateien, Theme, Erweiterungen, hochgeladenen Medien und gespeicherten Daten. Der Webserver führt die Anwendung aus und liefert das Ergebnis an den Browser. Darum gibt es meistens keine einzelne HTML-Datei, die genau deinen fertigen Artikel mit allen Einstellungen enthält. Die Seite wird beim Abruf oder über einen Cache zusammengestellt.

Die Trennung ist praktisch: Das Theme kann verändert werden, ohne dass du jeden Artikel neu schreiben musst. Für Sicherungen bedeutet sie jedoch, dass ein einzelner heruntergeladener Ordner nicht unbedingt alle Bestandteile enthält. Wenn du noch Orientierung zu den Diensten brauchst, beginnt Domain und Hosting einen Schritt früher.

Die Dateien tragen Programm und Medien

Im WordPress-Verzeichnis liegen unter anderem die Software selbst, Plugins, Themes und Uploads. In wp-content befinden sich typischerweise viele projektspezifische Bestandteile. Hochgeladene Bilder und PDF-Dateien sind gewöhnlich Dateien, die du bei einer Dateisicherung erfassen musst. Auch individuelle Änderungen und zusätzliche Dateien können zum Projekt gehören.

Die Konfiguration verbindet WordPress mit seiner Datenbank. Sie kann Zugangsdaten und weitere sicherheitsrelevante Einstellungen enthalten. Bewahre sie daher geschützt auf und teile sie nicht in öffentlichen Fehlerberichten. Prüfe, ob dein Backupverfahren versteckte Dateien und Dateien außerhalb des üblichen Verzeichnisses erfasst. Eine Liste des tatsächlichen Umfangs ist zuverlässiger als die Annahme, jeder Download sei automatisch vollständig.

Die Datenbank trägt Inhalte und Einstellungen

In der Datenbank stehen unter anderem Beiträge, Seiten, Benutzerinformationen und viele Einstellungen. Erweiterungen können eigene Tabellen oder weitere Daten erzeugen. Dieser Bestand wird durch einen Datenbankexport oder durch eine Sicherungsfunktion des Hostingkontos gesichert. Die Datenbank selbst liegt normalerweise nicht als vollständig nutzbare Kopie in deinem Websiteordner.

Die WordPress-Anleitung zur Datenbanksicherung unterscheidet diesen Export ausdrücklich von der Dateisicherung. Beim Wiederherstellen muss der Export in ein passendes Datenbanksystem importiert werden. Falls sich Datenbankname, Benutzer oder Passwort ändern, braucht WordPress die aktualisierte Zuordnung. Ein vorhandenes SQL-Archiv allein erzeugt deshalb noch keine lauffähige Wiederherstellung.

Ein Inhalts-Export hat einen anderen Zweck

VerfahrenWofür es gedacht ist
DateisicherungSoftware, Medien und weitere Projektdateien
DatenbankexportGespeicherte Inhalte und Anwendungsdaten
WordPress-Inhalts-ExportÜbertragen ausgewählter Inhalte zwischen Installationen

Der WordPress-Export unter Werkzeuge kann beim Übertragen von Beiträgen und Seiten helfen. Er ist nicht derselbe Vorgang wie ein vollständiges Websitebackup. Prüfe seinen tatsächlichen Umfang, bevor du damit einen Umzug oder einen Wiederaufbau planst.

Auch ein einzelnes Hostingbackup kann mehrere Komponenten bündeln. Lass dir dennoch erklären, ob Dateien, Datenbank und gegebenenfalls Mail dazugehören. Ein verständlicher Sicherungsumfang bleibt nötig, selbst wenn du nur einen Knopf im Panel verwendest.

Zusammengehörige Sicherungen erstellen

Wenn eine Website sich laufend verändert, müssen Dateien und Datenbank einen zueinander passenden Zustand abbilden. Bei einem Shop oder einer Website mit Formularspeicherung entstehen während des Backups neue Daten. Kläre deshalb mit dem eingesetzten Verfahren, wie Konsistenz gewährleistet oder ein kurzes Änderungsfenster organisiert wird. Ein redaktioneller Entwurf ohne neue Eingaben ist einfacher zu sichern.

Gib zusammengehörigen Sicherungen ein Datum und eine eindeutige Kennzeichnung. Notiere außerdem Anwendungsversion, Herkunft und den vorgesehenen Wiederherstellungsort. Der Ratgeber Backup und Restore macht daraus einen Betriebsplan. Sichere Backups nicht frei im öffentlichen Webspace. Darin können neben Inhalten auch Benutzer- und Zugangsinformationen enthalten sein.

Bei einem Umzug beide Seiten prüfen

Ein erfolgreicher Dateitransfer sagt noch nichts über die importierte Datenbank aus. Kontrolliere am Ziel deshalb Medien, Artikel, Anmeldung und die wichtigsten Einstellungen. Wenn die Domain gleich bleibt, sind andere Anpassungen nötig als bei einer neuen Adresse. Prüfe auch Lizenzen und externe Dienste, die an die Installation gebunden sein können.

Im Ratgeber WordPress umziehen findest du die Reihenfolge für einen kontrollierten Wechsel. Bewahre das ursprüngliche Sicherungspaket bis zur abgeschlossenen Prüfung geschützt auf. Erst ein praktisch getesteter Wiederaufbau zeigt, ob deine Sicherungen zusammen eine vollständige Website ergeben. Eine grüne Exportmeldung oder ein korrekt benanntes Archiv kann diesen Nachweis nicht allein liefern.

Kurz gefragt

Welche Bestandteile benötigt ein typisches vollständiges WordPress-Backup?

Deine Aufgaben

Nur was du selbst erledigt hast, zählt. Deine Auswahl bleibt auf diesem Gerät. So funktioniert die Speicherung.

0 von 4 Aufgaben erledigt

Quellen und Stand

Quellen geprüft am 7. Oktober 2026. Technische Beispiele erklären Zusammenhänge; sie ersetzen die Prüfung der eigenen Umgebung nicht.

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