Auf einen Blick

Website, Domain und E-Mail erhalten jeweils einen eigenen Umzugsschritt.

Den Umzug in einzelne Aufgaben zerlegen

Erstelle zuerst ein Inventar deiner Website. Dazu gehören Domainnamen, Dateien, Datenbanken, Anwendungsversionen, Postfächer und externe Dienste. Ergänze laufende Aufgaben wie Cronjobs, geplante Importe oder Versanddienste. Notiere, welche Bestandteile beim bisherigen Anbieter bleiben sollen. So wird aus dem allgemeinen Wunsch nach einem Wechsel eine konkrete Liste.

Unterscheide auch die Domainverwaltung vom Websitehosting. Du kannst das Websiteziel ändern, ohne den verwaltenden Domainprovider sofort zu wechseln. Der Ratgeber Domain und Hosting erklärt diese Trennung. Sie erlaubt häufig einen übersichtlicheren Ablauf, bei dem du zunächst die Website am neuen Ziel vorbereitest und erst danach weitere Verwaltungsaufgaben erledigst.

Das neue Ziel vor der Umschaltung aufbauen

Prüfe am neuen Hostingziel die unterstützten Anwendungen, Versionen und Ressourcen. Lege die Website mit ihrer vorgesehenen Domain an und sichere die bisherigen Inhalte vor Änderungen. Bei WordPress benötigst du Dateien und Datenbank. Verwende am Ziel eigene Zugangsdaten und passe die Verbindung zur richtigen Datenbank an.

Eine geschützte Vorschau ermöglicht die Prüfung, bevor DNS öffentlich umgestellt wird. Ihr genauer Weg hängt vom Hosting und der Anwendung ab. Wichtig sind die richtige Domainbehandlung, passende Links und kontrollierter Versand. Teste keine echten Bestellungen oder Nachrichten unabsichtlich aus einer Kopie. Unsere werbliche Beschreibung von Webhosting Pro hilft bei Angebotsfragen; sie ersetzt keinen konkreten Zieltest.

Domainübertragung gesondert organisieren

Für .de-Domains beschreibt die DENIC das AuthInfo-Verfahren. Der Domaininhaber veranlasst beim bisherigen Provider ein Providerwechselpasswort und gibt es dem neuen Provider für den Transfer. Behandle diese Information wie ein Secret und teile sie nur über den vorgesehenen sicheren Weg. Lösche die Domain nicht, um sie anschließend neu zu registrieren.

Klär vor dem Transfer, welche DNS-Zone der neue Provider verwendet und ob bestehende Einträge erhalten bleiben. Ein erfolgreich übertragener Name bedeutet noch nicht, dass Website und Mail richtig zugeordnet sind. Lies Auftragsbestätigung und Transferhinweise sorgfältig. Bei anderen Domainendungen gelten deren eigene Verfahren und Bedingungen; übertrage .de-Schritte nicht pauschal auf alle Domains.

Ein Fenster für neue Daten festlegen

Während du eine Kopie vorbereitest, können auf der alten Website neue Inhalte, Bestellungen oder Formulareingaben entstehen. Lege deshalb fest, wie diese Änderungen bis zum Umschaltpunkt übertragen werden. Bei einer ruhigen Informationswebsite reicht oft eine abgestimmte Pause für redaktionelle Änderungen. Bei dynamischen Anwendungen braucht es einen sorgfältigeren Ablauf.

Plane den letzten Datenabgleich, die DNS-Umschaltung und den Rückweg zusammen. Ein Rückwechsel auf eine alte Datenbank kann neue Eingaben verlieren. Deshalb ist „DNS einfach zurückstellen“ kein vollständiger Rückfallplan. Dokumentiere, wo nach der Umschaltung Daten entstehen und wer im Fehlerfall über die nächsten Schritte entscheidet. Das schützt den tatsächlichen Arbeitsbestand.

Nach dem Wechsel Dienste einzeln testen

BereichKontrolle am neuen Ziel
WebsiteArtikel, Medien, Anmeldung und zentrale Funktionen
DNSAutoritative Einträge und normale Auflösung
HTTPSAlle veröffentlichten Namen und Verbindungswege
E-MailEmpfang, Versand, alte Nachrichten und Weiterleitungen

Der Leitfaden DNS-Wechsel planen beschreibt die Übergangsphase. Bestehende Cacheantworten können noch zum alten Ziel führen. Halte beide Systeme daher während des abgestimmten Übergangs verfügbar.

Die Plesk-Dokumentation zu Migrationsprüfungen zeigt ebenfalls, dass mehrere Dienste getrennt kontrolliert werden müssen. Ein erfolgreicher Dateitransfer ist kein Gesamtbeleg.

Den alten Vertrag erst geordnet beenden

Kündige alte Leistungen erst nach ausreichender Prüfung, dem letzten Datenabgleich und der gesicherten Übergabe. Beachte dabei vertragliche Laufzeiten und Kündigungsfristen deines konkreten Anbieters. Bewahre mindestens die relevanten Sicherungen und die Umzugsdokumentation geschützt auf. Lösche keine wichtigen Daten aus Zeitdruck.

Für WordPress vertieft WordPress umziehen den Anwendungswechsel. Mail benötigt mit Umzug ohne Mailverlust eine eigene Planung. Halte zum Abschluss fest, welche Dienste verifiziert sind und welche noch offen bleiben. So erhältst du einen nachvollziehbaren Übergang, an dem auch eine spätere betreuende Person weiterarbeiten kann.

Kurz gefragt

Was überträgt ein Domain-Providerwechsel automatisch?

Deine Aufgaben

Nur was du selbst erledigt hast, zählt. Deine Auswahl bleibt auf diesem Gerät. So funktioniert die Speicherung.

0 von 4 Aufgaben erledigt

Quellen und Stand

Quellen geprüft am 7. Oktober 2026. Technische Beispiele erklären Zusammenhänge; sie ersetzen die Prüfung der eigenen Umgebung nicht.

So entstehen unsere Ratgeber und Produktvorstellungen.